Um was es geht......

Bürger und Künstler aus Forst, Bruchsal und Karlsruhe, erzählen gemeinsam eine turbulente Geschichte über die Historie ihrer Orte.

Thema und Inhalt auf den Punkt gebracht

Forst 1950 und heute - Zuwanderer und Flüchtlinge. Ein mitreißendes Musiktheater zeigt die Parallelen zwischen heute und damals. Witzig, temporeich und vielfältig. Und am Ende ist klar: es bleibt alles anders.

Die Story

„Als eines Nachts eine junge Frau mitten auf dem kleinen Marktplatz auftaucht, herrscht Unruhe in dem badischen Ort Waldingen. Die Frau mit den ungewöhnlich dunklen Haaren heißt Beatrice und stammt aus Italien.
So eine wie die hat man hier im Jahre 1959 noch nicht gesehen. Was will die bloß? Die braven Waldinger Ehemänner ausspannen? Oder als ausländische Agentin gar die Ölquellen sabotieren, die rings um den Ort sprudeln und einen bescheidenen Wohlstand bringen?

Als schließlich immer mehr Italiener in Waldingen auftauchen, wächst das Misstrauen gegen die Fremden, aber auch die Neugier auf die weite Welt jenseits von Bruchsal und Karlsruhe. Und bald fragen sich manche, ob diese ganzen unheimlichen Veränderungen nicht doch auch ihre guten Seiten haben.“

Was erwartet den Zuschauer?

In einem mitreißenden Musiktheater setzen sich Bürger aus Forst und Umgebung mit der Gegenwart in ihrem Ort und mit der eigenen Geschichte auseinander: Damals kamen Menschen aus Italien, aus Rumänien, aus Schlesien, heute kommen Neubadener aus der Türkei und arabischen Ländern. Damals wie heute machen sie das Leben hier bunter, konfliktreicher auch, aufregender und nicht zuletzt kulinarischer.

Inspiriert vom Musical „Grease“ und Mozarts „Entführung aus dem Serail“ haben die Macher rund um den Gospelchor Forst eine eigene Story gesponnen und witzig, temporeich und vielfältig mit Gesang, Schauspiel, Tanz und Puppenspiel umgesetzt.

Bürgermeister Bernd Killinger im Gespräch mit Beatrice über gesellschaftlichen Zusammenhalt

Tartufo ist eine wilde Mischung aus Songs der 50er Jahre, aus Gospelliedern und aktuellen Hits: Eine große Show auf der großen Bühne, mit der im Mai 2022 dann hoffentlich auch das Ende der Corona-Beschränkungen gefeiert werden kann.

Wer sind die Macher?

Hinter dem Projekt stehen der Gospelchor Forst, Tiyatro Diyalog aus Karlsruhe und das FADS (Forum arabisch-deutscher Songs), gemeinsam mit weiteren Vereinen und Bürgern. Und natürlich wird auf der Bühne nicht nur über Zugewanderte geredet, sondern sie sind selbst mit dabei: Jugendliche aus arabischen Ländern, die jetzt in Forst und Bruchsal leben, singen und tanzen auf der Bühne gemeinsam mit alteingesessenen Badenern.

Wer fördert das Projekt?

Unterstützt wird das Projekt von der Gemeinde Forst und dem "Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg“. Das Ministerium hatte 2019 einen Wettbewerb zum Thema "Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ ausgeschrieben. Von 60 Bewerbern, die ihre Projekte einreichten, wurden 10 ausgewählt - darunter auch der Gospelchor Forst (ebenso dabei z. B. das Nationaltheater Mannheim und die Popakademie Mannheim). Darauf sind wir sehr stolz.

Leider hat Corona uns bis heute ausgebremst, so dass das Stück erst im kommenden Mai auf die Bühne kommen kann.

Geplante Aufführungen (weitere sind in Planung)

  •   Premiere am 7. Mai 2022, Alex-Huber-Forum, Forst
  •   2. Aufführung am 8. Mai 2022, ebendort
  • weitere Aufführungstermine in Karlsruhe (Tempel) folgen

Tartufo Presse